| Studium |
1. Robert Schumann Konservatorium Düsseldorf |
| Produktionen | CD / LP: Prox - At Last (Polydor) Senora - Senora (???) Fischbacher Group - Rumba Ibiza (Vondue) Fischbacher Group - Moods (Blue Flame) Christoph Spendel - Radio Exotique (MPS) Fischbacher Group - Coast to Coast (Bellaphon) Fischbacher Group - Mysterious Princess (Acoustic) Fischbacher Group - Spots from the Academy (Dr. Jazz) Kick the Habit - Kick the Habit (COD/ Schweiz) Deviana Daudsjah - For You (COD/Schweiz) Daniel Küffer Quartett - A Jam in Town (Satin Doll) Daniel Küffer Quartett - City Boys (COD/ Schweiz) Fischbacher Group - "The Reverend" (N.E.X.T. Jazz) Daniel Küffer Quartett - "Bal des Singes" (COD/ Schweiz) Daniel Küffer Quartett - "Playing Elvis"(Hear We Go) Christoph Spendel - The Three Worlds(Konnex/Efa) TV / Film: Sekt oder Selters - Serie Tisch und Bett - Serie Wohin gehen wir heute abend - Fernsehfilm Gänsehaut - Kurzfilm |
| Arbeit als msuikalischer Leiter | 1982 Staatstheater Kassel 1987 Schauspielhaus Düsseldorf 1990 Theater Basel 1994 Theater in der Josefstadt Wien 1992 - 1998 Arbeit als Dozent an der Swiss Jazz School - Bern |
| „Axel Fischbacher ist das, was man in der Gitarrensprache als einen „Abräumer“ bezeichnet; ein Gitarrist ,der mit Wucht und Konsequenz seine Soli gestaltet und dabei keine Gnade kennt, vor allem nicht vor sich selber! Demgegenüber steht allerdings eine große Einfühlsamkeit für Balladen und balladeskes Spiel. Wichtige Voraussetzung, um Jazz auch mit moderneren Einflüssen spielen zu können“. (Roman Schwaller) Axel Fischbacher wurde 1956 in Lübeck geboren. Als Sohn eines IBM-Managers wohnte er schon in seiner Kindheit in verschiedenen Städten und Regionen in Deutschland, bis er als Sechzehnjähriger mit seiner Familie ins Rheinland zog. Bereits als Schüler entschied Axel sich für seine Laufbahn als Berufsmusiker. So verschlug es ihn dann nach dem Abitur zunächst für sechs Monate nach Spanien, wo er sich jedoch lediglich mit Tanzmusik sein Geld verdienen durfte. Doch bereits vor diesem Intermezzo sowie nach seiner Rückkehr war er in verschiedenen angesagten Bands der damaligen Rock-/Pop-/Jazzszene zu hören, u.a. spielte er bei Bernstein mit Kim Merz, der später als Sänger der Kult-Band Wallenstein von sich reden machte. Als krönender Abschluss dieser frühen Phase kann das Fusion-Funk-Jazz-Projekt Senora betrachtet werden, mit dem Axel zu Beginn der Achtziger Jahre Erfolge einheimste und intensiv tourte. Nach seinem Zivildienst als Rettungsdienstfahrer studierte er an verschiedenen Instituten und Hochschulen, wie dem Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf, der Musikhochschule Rheinland in Köln, dem Banff Center of Arts / Kanada. Allerdings waren es eher die Workshops und der Privatunterricht bei seinen Lehrern John Scofield und John Abercrombie, die seine Arbeit als Jazzgitarrist nachhaltig geprägt haben. Axel Fischbacher war während der Achtziger Jahren als Gitarrist der Christoph Spendel Group in ganz Europa zu hören und gründete schließlich seine eigene Axel Fischbacher Group, die 1984 mit dem Preis der Deutschen Phono Akademie ausgezeichnet wurde und das Album „Rumba Ibiza“ veröffentlichte.. Seither spielte er in seinen diversen eigenen Projekten mit namhaften Musikern der internationalen Jazzszene, wie etwa Marc Johnson, Adam Nussbaum, Michael Urbaniak, Barney Wilen, Annie Whitehead, Mike Richmond, Ingrid Jensen, Danny Gottlieb, Mark Egan und ist seit mehr als 10 Jahren Gitarrist des Daniel Küffer Quartetts. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet: nach dem schon erwähnten Preis der „Deutschen Phono Akademie“, folgten der „WDR Stadtmusik Preis“ 1987 und der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ als Produzent für Norbert Gottschalk. Zwischen 1988 und 1997 lag Axel Fischbachers ständiger Wohnsitz in der Schweiz; und von 1992 bis 1999 leitete er die Gitarren-Berufsklasse der Swiss Jazz School in Bern. Neben seinem beruflichen Schwerpunkt als Instrumentalist, galt Axels Interesse immer auch dem Theater und dem Film. Er komponierte und produzierte Filmmusiken für das deutsche Fernsehen, u.a. für die Serien Sekt oder Selters, Tisch und Bett. den Fernsehfilm Wohin gehen wir heute Abend sowie den Kurzfilm Gänsehaut, der mit dem Preis des Filmfestivals Lugano ausgezeichnet wurde. Als musikalischer Leiter arbeitete er am Staatstheater in Kassel, am Stadttheater Düsseldorf und am Theater in der Josephstadt in Wien. Es waren in erster Linie persönliche Gründe, die Axel Fischbacher dazu veranlassten, zu Ende der Neunziger Jahre wieder ins Rheinland zu ziehen, wo er dann mit seinen erprobten Kollegen Stefan Rademacher, Kurt Billker und Frank Kirchner das Album „Jazz Attack One“ einspielte und unter dem Namen Jazz Attack eine erfolgreiche Reihe von Club-Konzerten im legendären Krefelder „Jazzkeller“ ins Leben rief, die bis heute alle vierzehn Tage Jazzbegeisterte bis weit über Krefelds direktes Einzugsgebiet hinaus anzieht. Nach einer etwa dreijährigen Berufs-Auszeit feiert Axel Fischbacher seit 2002 ein Energie geladenes Comeback: voller Dynamik arbeitet er an neuen Ideen und Konzepten und ist in vielen Formationen - teils seit Jahren erprobten wie Jazz Attack und dem Daniel Küffer Quartett, teils ganz neuen wie z.B. Jörg at Work – auf Festivals und Konzertbühnen, zur Zeit hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, sowie auf den dazugehörigen CD-Produktionen zu hören. Derzeit widmet er sich intensiv der Art von Jazzmusik, die ihm seit eh und je besonders am Herzen liegt: der hochkarätigen Sessionmusik in kleinen Clubs vor einem Publikum, das genau dieses Erlebnis zu schätzen weiß. | |